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ERNÄHRUNG IN SCHWANGERSCHAFT UND STILLZEIT |
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Ernährung für Schwangerschaft und Stillzeit
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Schwangerschaft Am Anfang eines jeden menschlichen Lebens steht die Schwangerschaft. Diese neun Monate sind eine Zeit der grossen Freude und der verantwortungsvollen Erwartung. Eine Schwangerschaft bringt viele Veränderungen mit sich, so auch im Bereich der Ernährung. Nur eine vielseitig zusammengestellter Speiseplan gewährleistet eine optimale Versorgung.
Schwangerose während der Schwangerschaft Heute wird oft der Eindruck vermittelt, dass die Schwangerschaft eher eine Krankheit als ein wunderbares Erlebnis ist. Woran liegt das? Der durch schlechte Ernährung und falsche Lebensweise entstandene Säure- und Schadstoffrückstau macht der schwangeren Frau oft zu schaffen. Ausserdem fällt für mindestens neun Monate die regelmässige Entsäuerung, die Regelblutung aus. Ihr Stoffwechsel befindet sich durch die fehlende Regelblutung in einer ganz anderen Situation als vorher.
Glücklicherweise reagiert unser Organismus klug und transportiert diese Stoffe nach aussen in unsere Haut und Schleimhäute, damit sie dort ausgeschieden werden. Aus diesem Grund bekommen viele Frauen in ihrer Schwangerschaft Pickel, obwohl sie vorher nie welche hatten.
Während der Schwangerschaft sollten Nahrungsmittel gemieden werden, die tiermilcheiweiss enthalten und säurebildend sind. Bitte meiden Sie Alkohol und geniessen Sie Kaffee, Schwarz-, Grün- oder Eistee mit zurückhaltung. Es sollten möglichst auch keine Deos benutzt werden. Die bedenklichen Wirkstoffe, z.B. Aluminiumverbindungen, reichern sich im Körper an und finden sich in der Muttermilch wieder, zum Schaden für das gestillte Kind.
Es kommt gerade im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht darauf an, dass nun Kalorien für zwei gegessen werden, denn das Gewicht des Embryos beträgt gerade 40-50 g. Erst ab dem 4. Schwangerschaftsmonat steigt der Energiebedarf um etwa 300 kcal pro Tag. Alle zusätzlichen Kalorien fördern nur das Übergewicht. Gegenüber ihrem normalen Bedarf hat die Frau "in anderen Umständen" einen dreifach erhöhten Vitalstoffbedarf.
Eine tiermilcheiweissfreie, basenüberschüssige, abwechslungs- und vitalstoffreiche Ernährung trägt wesentlich zur Gesundheit von Mutter und Kind bei.
Naturheilmittel und Kräutermischungen sind oft eine natürliche Alternative zu bestimmten Medikamenten. Aber Sie können auch gefährlich sein, wenn man sie in der Schwangerschaft einnimmt. Eine Tasse Kamillentee ist zwar absolut ungefährlich für werdende Mütter, aber manche Pflanzen enthalten ätherische Öle oder andere Stoffe, die über die Plazenta Ihrem Baby schaden oder Frühwehen auslösen können. Um Ihnen das Leben einfacher zu machen, habe ich Ihnen den Link für eine Liste mit Kräutern, die Sie in der Schwangerschaft meiden sollten www.babycenter.ch/pragnancy/gefaehrlich/kraeuterchart
Stillzeit Herzliche Gratulation! Schwangerschaft und Geburt sind vorbei, das Baby ist da! Plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war... Eine unbeschreiblich schöne, aber auch anstrengende Zeit. Dazu gehört gleich von Anfang an die Ernährung. Das Leben eines Neugeborenen wird fast ausschliesslich von Schlaf und Hunger bestimmt. Schon kurze Zeit nach der Geburt beginnt es, mit deutlichen Mundbewegungen nach der Brust der Mutter zu suchen. Das Saugen tröstet das Baby nach der Geburt und regt die Milchbildung an. Wenn die Milch noch nicht eingeschossen ist, bekommt das Neugeborene die viel dünnere, aber äusserst wertvolle Vormilch zu trinken. Vormilch hat einen höheren Mineralstoff- und Eiweissgehalt, und die Hälfte dieses Eiweisses besteht aus Antikörpern. Sie schützt das Neugeborene also optimal vor Infektionen und erleichtert ihm den ersten Stuhlgang, die Ausscheidung des sogenannten "Kindspechs". Irgendwann zwischen dem 2. und 5. Lebenstag des Babys kommt die "richtige" Muttermilch, welche das Baby satt machen wird. Später gibt es dann in bestimmten Abständen weitere Phasen, in denen sich der Mutter womöglich der Eindruck aufdrängt, dem hungrigen Baby würde die vorhandene Milchmenge nicht genügen. Während besonderen Wachstumsschüben, meldet das Baby häufiger Hunger an. Deswegen sollte man jedoch nicht in Panik geraten und an der eigenen Milchproduktion zweifeln. In dieser Zeit ist es wichtig, das Baby häufiger anzulegen, es kräftig saugen zu lassen und ruhig zu bleiben.
Nach 2,3 Wochen kehrt allmählich eine Art Alltag ein: die Mutter und das Baby sind dabei einen eigenen Rhymthmus herauszufinden. Nun hat die Mutter wieder mehr Zeit, etwas für sich zu tun und sich etwas Schönes zu kochen.
Sie sollte besonders auch in dieser Zeit an Ihre Ernährung denken: Biologische, basenüberschüssige und tiermilcheiweissfreie Kost. Ernähren Sie sich abwechslungsreich. Sie können ausprobieren, was Ihnen und Ihrem Kind bekommt. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken. Sie können z.B. zu jeder Stillmahlzeit ein grosses Glas für sich bereithalten. Essen Sie täglich Früchte, Gemüse und Salat. Meiden Sie jede extreme Diät in dieser wichtigen Zeit, denn alle im Fett gespeicherten Schadstoffe würden so über die Muttermilch ans Kind weitergehen.
Denn alles was die Mutter jetzt isst, wird durch das Stillen ans Kind weitergegeben!
Stillen ist die natürlichste Sache der Welt. Trotzdem ist es eine Fähigkeit, die jede Mutter erst lernen muss. Wenn Sie bei Problemen nicht mehr weiterwissen, suchen Sie Rat bei einer Fachperson. Jede Mutter hat Anrecht auf drei Stillberatungen (Vergütung durch die Krankenversicherer)!
Gerne stehe ich Ihnen für eine individuelle Ernährungsberatung zur Verfügung!
JEANNINE GASHI
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