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Es gibt heute immer mehr junge Frauen, die Minderwertigkeitsgefühle haben, die das Gefühl haben, ihr Aussehen liege ausserhalb der Norm.

Die Medien zeigen uns "Vorbilder", denen viele nacheifern. Die Mehrheit der Models sind untergewichtig und mangelernährt.

Praktisch jede zweite junge Frau möchte abnehmen und jede dritte ist mit ihrem Gewicht unzufrieden.

Es sieht so aus, dass Frauen, wenn es ums Schlanksein geht, unter grösserem Druck als Männer stehen: sein Bäuchlein wird von der Gesellschaft eher toleriert, ihre Pölsterchen am Gesäss nicht.

Das Bedürfnis schlank zu sein ist gross und viele Lösungen werden auf dem Diät- und Fitnessmarkt angeboten. Aber nur wenige haben zum Ziel, dass Frau und Mann zu den natürlichen Kurven stehen. Die meisten Methoden machen uns glauben, dass einzig die Diät XY oder das Fitnessstudio XY der Ausweg aus der Sackgasse sei.
Bei den zahllosen Medikamenten profitieren vorallem die Hersteller und weniger die Betroffenen.

Wie sind die Langzeiterfolge chirurgischer Eingriffe, solange vorallem das körperliche und weniger das psychische Wohlbefinden berücksichtigt wird?

So vielfältig unser Wesen ist, so individuell müssen die Lösungen sein. Was bei Frau Meier funktioniert, geht möglicherweise Frau Müller ganz gegen den Strich, weil es ihrer körperlichen Veranlagung, ihren Gewohnheiten, Vorlieben und Bedürfnissen nicht entspricht.

Das Unwohlsein ist eine körperliche Wahrnehmung und wird von unserer Gesellschaft und unseren eigenen Werten geprägt. Als erstes Sollten wir unsere eigenen Schönheitsideale hinterfragen, unsere Wertvorstellungen ändern und uns vor übermässigen Ansprüchen von aussen z.B. Freunden schützen.

Das wichtigste sollte sein, sich wohl in seiner Haut zu fühlen.

Langfristige, individuelle und ganzheitliche Lösungen sind gefragt.



Nachfolgend einige Gedanken, die uns begleiten auf dem Weg zu unserem Wohlfühlgewicht....

Ich liebe mich und erkenne mich selbst an

Ich bin bereit, mich zu verändern

Liebevoll gebe ich meinem Körper nahrhaftes Essen und Getränke,
ich pflege und kleide ihn liebevoll,

Ich befinde mich im Prozess positiver Veränderungen.

Ich habe einen gesunden schlanken Körper

Ich erfahre überall, wohin ich komme, Liebe

Ich liebe mich, deshalb kümmere ich mich liebevoll um meinen Körper

Ich verdiene das Beste und nehme es jetzt auch an

(Auszug aus dem Buch Gesundheit für Körper und Seele, Loiuse L. Hay)


Körper, Geist, Seele
Das Wissen über die Lymphe hilft Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihrer Seele, aufzuwachen.
Es ist eine große Hilfe, um endlich wieder die Zügel in die Hand zu nehmen und ein Leben in Unabhängigkeit und Selbstverantwortung zu führen.

Aus unserer Seele entspringt die Sehnsucht zu erkennen wer wir sind, welches unsere Lebensaufgabe ist und wie wir diese optimal leben können. Wir suchen nach dem Lebenssinn. Unsere Seele will wachsen und ihre Aufgaben erfüllen. Oftmals stehen wir uns in unserer Entwicklung selber im Weg. Wir drehen uns im Kreis, laufen gegen eine Wand und verschleissen viel Energie, indem wir unseren Körper überfordern. So kann es sein, dass wir vom Weg abkommen und schlimmstenfalls krank werden, weil wir gegen unseren Lebensplan handeln. Krankheit ist immer eine Chance, gezielte Veränderungen im Leben vorzunehmen und in der eigenen Entwicklung zu wachsen. Das Leben schein so gesehen wie ein grosser Spielplatz.

Abgrenzung
Wenn ich in meiner Mitte bin, ist Abgrenzung nicht mehr nötig. Denn so kann ich spüren, was zu mir gehört und was nicht. Im Innen und im Aussen.
Neid und negative Gefühle öffnen meinen Wohlfühl-/Abgrenzungskreis und machen mich angreifbar. Deswegen errichten viele Menschen Blockaden, Betonmauern um sich herum, dass sie nicht mehr angegriffen werden können (z.B. Oberschenkel, Bauch).
Vielleicht haben Sie in der Rolle der Helfenden schon erlebt, dass die Sorgen anderer Menschen Sie belasten, dass Sie sich verantwortlich fühlten und Mühe hatten, sich abzugrenzen. Es kann vorkommen, dass sich eine Anspannung von einem anderen Menschen auf uns überträgt, dass Stimmungen anderer die unsrige beeinflussen, vielleicht sosehr, dass wir selber schliesslich Hilfe benötigen. Je lieber uns jemand ist, umso schwerer kann es fallen, einen gesunden Abstand zu dessen Leid und Sorgen zu halten.
Das Ziel ist allerdings nicht, dass uns unsere Mitmenschen gleichgültig sind, sondern dass wir achtsamer mit ihnen umgehen. Hier liegt auch der Unterschied zwischen „mitleiden“ und „mitfühlen“: Wir können mit den Sorgen anderer verschmelzen, uns emotional herunterziehen lassen – oder wir versetzen uns nur einen Moment in deren Situation, fühlen uns kurz ein und gehen dann wieder auf eine gesunde respektvolle Distanz zu dem Schicksal anderer.
Nach dem Motto: Ich bin für Dich da und ich achte Deine Last.

Zu uns und unserem Körper gehören die inneren Organe, die Knochen, Muskeln, die Arme, Beine, Füsse…. Und die Haut. Medizinisch gesehen stellt die Haut die äusserste Grenze des Menschen dar. Ich bin aber der Überzeugung, dass ausserhalb der Haut noch ein weiterer wichtiger Bereich zu uns gehört – ich nenne es die Privatsphäre.
Wenn wir mit unserer Umwelt verschmelzen, besteht keine Grenze/Privatsphäre mehr zwischen dem Ich und Du. Wir können kaum eigene Werte aufbauen, orientieren uns lieber an der Aussenwelt, Fremdes wird kritiklos angenommen.

Eigener Wohlfühlraum
Nehmen Sie eine lange Kordel und legen Sie diese auf dem Boden so um sich herum, wie Sie das Gefühl haben, dass die Grenze ihrer Privatsphäre aussieht.
Achten Sie auf Ihre Atmung: wo spüren Sie die Einatmung hinfliessen und wie schnell atmen Sie?

Stehen Sie auf und breiten Sie die Arme auseinander: Stellen Sie sich vor, Ihre ausgestreckten Hände betasten die Grenze ihrer Privatsphäre. Prüfen Sie, ob auch Ihr Wohlfühlraum im Bereich zwischen Handgelenk und Fingerspitzen liegt. Sollten Sie etwas mehr oder weniger Raum einnehmen wollen, auch gut, für Sie muss es stimmen!
(Quelle: Wege zum Wohlfühlgewicht, www.heikehinsen.ch)



Sinne, Fühlen
Unser Körper nimmt die Aussenwelt mit einem der sechs Sinnesorgane wahr (sehen, hören, riechen, schmecken, tasten/fühlen und bewegen). Sobald man versucht, diese Sinneswahrnehmungen wieder bewusster werden zu lassen lebt man ganzheitlich-sinnlich und die Gefahr sinkt, sich übermässig mit dem Geschmackssinn befriedigen zu müssen. Wir haben verlernt, uns wieder vielfältig sinnlich zu verwöhnen. Wir sollten uns wieder mehr Zeit zum Auftanken leisten, der Spass am Leben sollte erhalten bleiben.

Haben Sie schon einmal überlegt, ob Ihre Freunde, Ihr Partner eher Ohren- oder Augenmenschen sind? Die meisten Menschen haben wenigstens ein oder zwei bevorzugte Sinnesorgane, mit denen sie am besten oder am intensivsten wahrnehmen. Es kann auch hilfreich sein und die Toleranz verbessern, wenn wir die bevorzugten Sinnesorgane von uns und unseren Mitmenschen kennen.
Ich bin überzeugt, dass eine Aufgabe des Gefühlssinns ist, den Geist des Menschen mittels Schmerzen zu überwinden und ihn quasi zu zwingen, sich zuerst dem Körper zuzuwenden.



Ernährung und Abhängigkeiten
Weil jeder Mensch sich ernähren muss, gab es schon immer die Versuchung, über die Ernährung Abhängigkeiten zu schaffen. „Wer die Nahrungsmittelproduktion kontrolliert, kontrolliert die Menschheit! Wirksamer als mit Waffen (Henry Kissinger).
Ein Kennzeichen von Abhängigkeit ist, dass scheinbar beide Seiten voneinander profitieren, tatsächlich jedoch eine Seite auf die andere Macht auszuüben imstande ist. Das kann im Grossen wie im kleinen geschehen. Wer die Medien beobachtet, erkennt, dass Ernährung schon lange ein Werbeträger geworden ist. Durch eine bestimmte Nahrung soll ein bestimmter Zustand erreicht werden: Gesundheit, Glück, Wohlstand, Liebe, Frieden und dazu eine tolle Figur! Meist werden dann Nahrungsmittel angepriesen, die höchstens dem finanziellen Wohlstand des Herstellers dienen.



Loslassen
Nur wenn ich loslasse, kann ich wieder viel bekommen. Es kann zu einer Erweiterung unserer Gefühlswelt und zu innerem Frieden führen.
Loslassen und Abschied nehmen ist ein sehr persönliches Thema, und es gehört zum Leben: Wir müssen Kinder loslassen, auf dem Lebensweg Freunde und Freundinnen loslassen, den Atem loslassen, oft auch einen Lebenspartner. Wenn der Tod bevorsteht, gilt es dann sich selber, seinen Körper und die Materie loszulassen.


Gerne stehe ich Ihnen für eine individuelle Ernährungsberatung zur Verfügung!

JEANNINE GASHI




 

Buchempfehlungen:

Wege zum Wohlfühlgewicht, Autorin Heike Hinsen www.hinsen.chGesundheit für Körper und Seele, Louise L. Hay